Freie Schule SalzburgKreativwerkstatt SalzburgPaideia Partner
Nächster Infoabend
Di. 25.8. online · 19:00Link nach Anmeldung
Zum Infoabend

Das einzig Konstante ist der Wandel.

Schule, von Grund auf neu.

Eine kleine Privatschule in Salzburg, ganz neu durchdacht. Gehen Sie mit uns durch einen Schultag und schauen Sie, ob die Freie Schule Salzburg zu Ihrer Familie passt.

Öffentlichkeitsrecht auf Dauer · staatlich anerkannte Zeugnisse · 1. bis 9. Schulstufe · Stadt Salzburg

Aufnahme und Schnuppertag →So läuft das Kennenlernen

292 Bilder · 5 ThemenDie ganze Schule in Bildern.Schulalltag, draußen, Kultur, Menschen und OrteAlle Bilder ansehen

Warum es diese Schule gibt

Für welche Berufe wir ausbilden, weiß niemand. Was ein Mensch dann braucht, schon.

Unsere Antwort: Macht und Weisheit. Macht heißt bei uns schlicht: die eigenen Ideen verwirklichen können. Gute Bildung gibt immer Macht; genau deshalb gehört Weisheit dazu, das Urteil, welche Ideen es verdienen. Jedes Kind soll diese Schule mit zwei Sätzen verlassen, die es aus Erfahrung sagen kann:

„Ich kann mir alles beibringen, und ich kann meine Ideen verwirklichen."
„Ich erkenne, welche Ideen Wert schaffen: für mich, für andere, für die Welt."

Dahinter stehen drei Prinzipien, aus Forschung und Erfahrung hergeleitet, in fester Reihenfolge: Die Basis ist eine Wachstumsbeziehung. Der Weg ist sinnvolles, wertschöpfendes Lernen Richtung Meisterschaft. Das Ziel sind weise und mächtige Menschen: Menschen, die ihre Ideen verwirklichen können und erkennen, welche Ideen es verdienen.

Wärme →Führung →hier arbeiten wir

Prinzip 1 · FundamentDie Wachstumsbeziehung

Wärme und Führung: Beziehung, die trägt, und Erwachsene, die Richtung halten. Eine feste Bezugsperson, kleine Bezugsgruppen, jede Woche ein persönliches Gespräch. Ich sehe dich. Ich fordere dich. Ich lasse dich nicht allein.

Die Entwicklungsforschung beschreibt seit Baumrind: Kinder wachsen dort am besten, wo Wärme und verlässliche Führung zusammenkommen. Nur streng oder nur herzlich reicht nicht.

erst wennes sitzt

Prinzip 2 · WegSinnvolles, wertschöpfendes Lernen Richtung Meisterschaft

Sinnvoll: Kein Kind übt, ohne in eigenen Worten sagen zu können, wofür. Wertschöpfend: Gelerntes wird regelmäßig zu etwas, das für einen anderen Menschen Wert hat: ein Text, ein Werkstück, eine Erklärung. Meisterschaft: Verstehen ist die Konstante, Zeit die Variable.

Darum üben wir täglich kurz statt wöchentlich lang: Verteiltes Üben schlägt massiertes Üben in der Behaltensforschung deutlich (Spacing-Effekt, Cepeda u. a. 2006). Und ein Baustein ist abgeschlossen, wenn das Kind ihn erklärt hat.

Aufstieg per Bewerbung, nie automatisch

Prinzip 3 · ZielWeise und mächtige Menschen

Mächtig heißt: die eigenen Ideen verwirklichen können, vom beherrschten Grundwissen über die Werkzeuge bis zum Dranbleiben. Gute Bildung gibt immer Macht. Genau deshalb braucht sie Weisheit: erkennen, welche Ideen Wert schaffen, für sich, für andere, für die Welt. Macht ohne Weisheit ist gefährlich; Weisheit ohne Macht bleibt wirkungslos. Der Alltagsweg dorthin: tägliche kleine Versprechen, ehrlich angeschaut, und fünf Reifestufen, auf denen Freiheit mit Reife wächst. Gemessen wird Verlässlichkeit, nie Schulleistung. Keine Ranglisten.

Freiheiten, die man sich verdient, werden gehalten wie Besitz. Die Stufenmechanik macht Verlässlichkeit attraktiver als jede Strafe, und so wachsen Können und Charakter zusammen: genau die zwei Leitsätze oben.

Wie das konkret aussieht? Gehen Sie mit uns durch einen Schultag.

8:00Ankommen

Der Tag beginnt ruhig.

Die Schulzeit ist fix: 8:00 bis 13:30. Um 8:00 öffnen die Türen in eine hergerichtete Schule: leise Musik, angenehmes Licht. Die Kinder kommen auf der Agora an, richten Platz und Material, und jedes Kind begrüßt beide Mentoren persönlich, mindestens mit Handschlag und Namen.

Der Morgenkreis um 8:30 ist der verbindliche gemeinsame Tagesstart. Bei Schönwetter kann der Tag auch draußen beginnen. Individuelle Zeitabweichungen werden direkt mit der betroffenen Familie vereinbart und intern dokumentiert.

Garderobe und Regal, jedes Fach hat einen Namen.
Kinder und Erwachsene sitzen im Morgenkreis.
Morgenkreis: alle sitzen, alle hören zu.
8:30Der Morgenkreis

Jedes Kind beginnt gesehen.

Die Zimbel klingt, der Tag startet im Kreis: kurz, verlässlich, jeden Tag, im Forum auf Stühlen. Hier hört jedes Kind seinen Namen, bevor es die erste Aufgabe sieht. Zum Morgenkreis gehören ein gemeinsamer Impuls, die kurze Aktivierung und der Tagesfokus in den Mentorengruppen; montags zusätzlich der Wochenausblick.

Ich sehe dich.Ich fordere dich.Ich lasse dich nicht allein.

Jedes Kind hat eine feste Bezugsperson, kleine Bezugsgruppen und jede Woche ein persönliches Gespräch.

8:50Morgensport, Morgenatmung oder Morgenmeditation

Der Körper wird wach oder ruhig.

Zum Morgenkreis gehören sieben bis zehn Minuten körperlicher Reset, benannt nach dem, was sie sind: Morgensport, Morgenatmung oder Morgenmeditation, je nach Tag. Am Sporttag ist es bewusst die Atmung. Kein Sporttest, kein Leistungsvergleich, sondern ein täglicher Anker für Kreislauf, Stimmung, Aufmerksamkeit und Selbstregulation.

Zum Abschluss des Morgenkreises nennt jedes Kind in seiner Mentorengruppe in einem Satz seinen Tagesfokus. So liegt zwischen Beziehung und Fokus ein kurzer Reset für Körper und Nervensystem, nicht sofort die nächste Aufgabe.

Option 1 · Bewegung

  1. Hampelmänner
  2. Wandsitz
  3. Liegestütz
  4. Dead Bug oder Crunch
  5. Step-up
  6. Kniebeugen

Option 2 · Atemübungen

  1. lang ausatmen
  2. Box Breathing
  3. ruhige Nasenatmung
  4. Hand auf Bauch
  5. Schultern lösen
  6. kurzer Fokus-Satz

Kontrolle zählt mehr als Tempo. Wenn die Gruppe überdreht, müde oder angespannt ist, ist Atmen die bessere Übung.

8:55Der Tagesfokus

Heute ist konkret.

Am Ende des Morgenkreises sammeln sich die zwei Mentorengruppen kurz bei ihrer Bezugsperson. Sie prüft ruhig: Ist mein Wort von gestern gehalten? Was ist heute mein nächster Schritt? Jedes Kind setzt sein eigenes Tagesziel und plant seinen Vormittag.

Wenn ein Wort nicht gehalten wurde, wird kein Kind dafür beschämt. Es wird konkret: kleiner kalibrieren, reparieren, neu zusagen. Und niemand muss zuhause vorlernen: Erklärung und Übung stehen in der Schule bereit; zuhause weiterzulernen ist freiwillig.

Mein Wort · mein Fokus

„Ich kläre den nächsten Schritt."

✓ Wort geprüft · Fokus geklärt

9:00Die AHA-Zeit

Jedes Kind auf seinem Stand.

Von 9:00 bis 10:20 läuft die AHA-Zeit: drei Stationen von je etwa 20 Minuten, danach freie Vertiefung, auch bewusst einseitig, etwa nur Mathe. Alle Fächer gehören dazu, Leidenschafts-Vertiefung danach ist ausdrücklich erwünscht. Lesen und Mathematik tragen jeden Tag; Sprache und Schreiben, Sachwissen und Englisch wechseln. Dazu kommen die Denkfrage der Woche und immer wieder etwas Spielerisches wie das Allgemeinbildungsquiz.

Drei Stationen

je etwa 20 Minuten
Der Stationswechsel bringt Bewegung in den Vormittag. Danach freie Vertiefung bis zur großen Pause um 10:20.

Lesentäglich · zuerst Sicherheit, dann Weite

Lesen bekommt den Löwenanteil, bis es sicher und freudig trägt. Wer lesen kann, erschließt sich Aufgaben, Geschichten, Quellen und die eigene Welt.

So läuft es

  • Lesen zuerst: systematische Lautierung, Silben, dekodierbare Texte und lautes Lesen mit ruhiger Korrektur.
  • Freude zählt mit: Ein Kind ist erst über die Schwelle, wenn es sicher liest und freiwillig zu Texten greift.
  • Eine Lernbegleitung bestätigt die Leseprobe und legt mit dem Kind den nächsten Schritt fest.

Mathematiktäglich · verstehen, erklären, anwenden

Die Heureka-Plattform macht den nächsten Baustein und bestehende Lücken sichtbar. Wenn ein Kind einen Weg findet, kann es diesen Fund selbst festhalten. Wenn dieselbe Einheit später wieder selbständig gelingt, kommt eine weitere Lernspur hinzu.

So läuft es

  • Heureka liefert Übung im eigenen Tempo, direkte Rückmeldung und sichtbare Lücken.
  • Ein richtiges Ergebnis wird nicht automatisch zum Heureka-Moment. Das Kind entscheidet, ob ihm etwas aufgegangen ist.
  • Die Lernbegleitung klärt das Wieso, beobachtet den Lösungsweg und entscheidet den nächsten Schritt mit.
  • Kopfrechenwege und Mathe-Mentor ergänzen als Werkzeugkiste für Zahlgefühl.

Heureka mit erfundenen Profilen ausprobieren →

Warum Mastery Learning? →

Sprache & Schreibenim Wechsel · von Hand und für echte Leser

Schreiben beginnt von Hand: Wörter, Sätze, Briefe, Geschichten und Texte für Projekte. Heureka gibt Aufgaben und Rückmeldung. Die Lernbegleitung prüft Inhalt und nächsten Schritt.

So läuft es

  • Handschrift, Rechtschreibung und Ausdruck werden am konkreten Text geübt.
  • Texte haben möglichst einen echten Adressaten: eine andere Gruppe, die Familie, Gäste oder das Expo-Publikum.
  • Tippen kommt passend zum Lernstand dazu, kurz und regelmäßig.

Sachwissenim Wechsel · Natur, Mensch und Gesellschaft

Eine Frage, eine Quelle oder eine Beobachtung öffnet das Thema. Vertieft wird beim Lesen, Forschen, Bauen, Besuchen und Erklären.

So läuft es

  • Kinder beobachten genau, stellen Fragen und halten Vermutungen fest.
  • Sie vergleichen Quellen und prüfen, was eine Behauptung trägt.
  • Projekte und der Praxistag am Freitag geben dem Wissen einen realen Zusammenhang.

Englischim Wechsel · hören, sprechen, lesen, schreiben

Eine zweite Sprache ist eine zweite Perspektive auf die Welt und auf sich selbst. Wer sie spricht, kann mit den meisten Menschen der Erde reden und merkt, dass er in ihr fast ein anderer ist.

So läuft es

  • Jedes Kind bekommt passende englische Inhalte: Serien, Comics, Podcasts, Hörbücher oder Quellen zum eigenen Projekt.
  • Spiele erzeugen viele Sprachkontakte in kurzer Zeit: Bildkarten-Sprint, Describe & Draw, Taboo Junior, Role-play Cards, English Exit Ticket.
  • Fehler werden freundlich und knapp korrigiert. Mut zählt, Perfektion kommt später.
10:20 bis 10:50

Pausenzeit

Gemeinsame Pause, Jause und freie Bewegung, möglichst draußen. Um 10:50 beginnt das Tagesfenster.

Kinder arbeiten mit Holz an einer Werkbank.
Arbeit mit Holz, Material und eigenen Vorhaben.
10:50Das Tagesfenster

Die Projekte wachsen mit.

Nach der Pause öffnet sich das große Tagesfenster bis 13:00: montags Einzelgespräche und Forschungsrunde, dienstags Sport, mittwochs Club-Zeit, donnerstags Projektzeit, freitags der Praxistag. In der Projektzeit arbeiten die Kinder an Vorhaben für andere Menschen: Was am Vormittag gelernt wurde, wird hier noch am selben Tag gebraucht. Am Ende steht eine Übergabe, kein Ordner.

Zum Beispiel

  • mit 6ein Vogelhaus für die Nachbarin
  • mit 10ein Rezeptheft, gedruckt und am Markt verkauft
  • mit 13eine eigene App, ein Buch, ein kleines Unternehmen mit ersten Kunden
  • mit 15das Meisterstück: ein Großprojekt, das nach der Schule weiterlebt

Jedes Projekt hat einen echten Adressaten, wird vom Team gemeinsam freigegeben und im wöchentlichen Einzelgespräch geprüft. Ab der 8. Stufe kommen Praktika dazu. Nichts kalibriert Urteilskraft schneller als jemand, der freiwillig zahlt oder freundlich ablehnt. Und wichtig: Projektzeit ist keine Belohnung für Lernfortschritt; sie gehört jedem Kind.

Drei Altersstufen

Ein Rhythmus, drei Dosierungen.

Der Tagesrahmen ist gleich. Die Freiheit, Länge der Fokusphasen und Art der Begleitung wachsen mit Alter und Reife.

Primaria 11. bis 3. Schulstufe

  • stark geführt, kurze Fokusphasen
  • Lesen und sichere Beziehung zuerst
  • Ziele werden sichtbar und sehr klein gesetzt

Primaria 24. bis 6. Schulstufe

  • Kind plant mit, Lernbegleitung schärft
  • Wochenziele in Lesen, Schreiben, Mathe
  • Projektarbeit bekommt echte Etappen

Sekundaria7. bis 9. Schulstufe

  • weitgehend eigene Lernpläne
  • Mastery, Projekte, Praktika ab der 8. Stufe
  • mehr Freiheit nur mit tragendem Wort
§Pädagogischer Rahmen

Der Lehrplan hinter unserem Alltag.

Unser offizieller Rahmen ist der Glocksee-Lehrplan, ergänzt durch den Differenz-Lehrplan für die 1. bis 9. Schulstufe. Er betrachtet Lernen aus vier Perspektiven, die in einem Projekt zusammenkommen können.

Die tägliche AHA-Zeit sichert Lesen, Schreiben und Mathematik. Projekte verbinden mehrere Perspektiven an einer echten Frage. Portfolio und Lernstands-Landkarte halten fest, wo eine Anforderung im Schulalltag erfüllt und woran der Stand des Kindes sichtbar wird. Daraus entstehen Standortgespräche und das Jahreszeugnis.

Das Bundesministerium führt Schulen mit Glocksee-Lehrplan als eigene allgemeinbildende Statutsschulform, Kennzahl 0934. ↗

Vier Perspektiven auf dieselbe Wirklichkeit

  1. 01
    Gesellschaft

    Eigene Erfahrungen mit Geschichte, Zusammenleben, Politik und Verantwortung verbinden.

  2. 02
    Sprache

    Sprechen, lesen, schreiben, zuhören und die eigene Wirklichkeit verständlich ausdrücken.

  3. 03
    Ästhetik

    Mit Bildern, Musik, Theater und Bewegung wahrnehmen, gestalten und sich mitteilen.

  4. 04
    Natur

    Beobachten, untersuchen, bauen und rechnen. Mathematik wird als eigener Schwerpunkt mitgeführt.

Für die Schulstufen: Der Differenz-Lehrplan ergänzt die fachlichen Ziele für die 1. bis 9. Schulstufe.

13:00Die Reflexion

Was habe ich heute gelernt?
Wem gebe ich mein Wort?

Der ruhigste Moment des Tages, von 13:00 bis 13:20 in den zwei Mentorengruppen. Jedes Kind hält fest: Was habe ich heute gelernt, gemacht, versucht? Stars and Wishes, dann gibt es sich ein neues Wort: sich selbst, der Lernbegleitung oder der Gruppe gegenüber. Danach wird gemeinsam aufgeräumt, um 13:30 ist Schluss.

1Ankommenderankommen, den Rahmen kennenlernen
2Verlässlicherfreie Platzwahl, mehr Materialzugang
3Gestaltereigene Projekte, KI-Zugang begleitet
4Mentor der JüngerenVerantwortung für Jüngere
5Selbstführenderhöchste Autonomie, Verantwortung in Kulturfragen

Das Wort wird am nächsten Morgen im Tagesfokus geprüft. Aufstieg nie automatisch: Wer bereit ist, bewirbt sich. Gespräch, Probezeit, Entscheidung. Keine Ranglisten.

13:30Schluss für heute

Der Nachmittag gehört der Familie.

Um 13:30 ist der Schultag aus. Das gilt an jedem Schultag. Danach bleibt Zeit für Musikschule, Sport, Freunde und Muße.

Und die Vorbereitung? Der Schultag hängt an keiner häuslichen Vorbereitung: Erklärung und Übung stehen in der Schulzeit bereit. Zuhause weiterzulernen ist freiwillig; eigene Vorhaben gibt sich Ihr Kind als Selbst-Commitment, und Sie müssen dabei nichts erklären.

Für ältere Kinder und Teenager, die bleiben möchten, läuft an ausgewählten Nachmittagen in denselben Räumen Dragon Dynamics, die Jugend-Community mit Spiel, Storytelling und Wachstum. Jeden ersten Sonntag im Monat kann man zum Probespielen vorbeikommen. Bei Teenagern ist vorher oft ein kurzer direkter Kontakt sinnvoll: office@dragondynamics.at.

Freundlicher Drache mit einem zwanzigseitigen Würfel
Nachmittags am großen Spieltisch: Geschichten, Strategie, Gemeinschaft.
Was Sie woanders lange suchen

Gelernt ist, was du erklären kannst.

Ein Baustein ist bei uns abgeschlossen, wenn das Kind ihn erklärt hat: als kurzes Erklär-Video mit Tablet, Stift und Stimme, maximal 7 Minuten. Wer weiß, dass am Ende eine Erklärung steht, lernt von Anfang an anders. Die besten Erklärungen wandern in die Erklär-Bibliothek der Schule, und die nächste Generation lernt von Kindern, die es gerade selbst verstanden haben.

Weitere Qualitätsmerkmale, die den Alltag der Schule prägen:

Denken übers eigene Denken, ab 6. Was glaube ich? Woran würde ich merken, dass ich falsch liege? Was mache ich jetzt anders? Diese drei Fragen üben wir wie andere das Einmaleins.
Improtheater als Arbeitsform. Präsent sein, zuhören, reagieren; der Patzer ist Material. Aufführungen kündigen wir erst an, wenn Gruppe, Zeit und Begleitung feststehen.
Werkzeuge werden verdient. KI-Zugang, Geräte, Material und Werkstattwerkzeuge kommen Schritt für Schritt dazu. Entscheidend ist, dass ein Kind begleitet arbeiten und Werkzeugnutzung ehrlich protokollieren kann.
Unternehmungen mit Kunden. Die Größeren gründen, verkaufen, scheitern klug und bauen ihr Meisterstück. Praktika ab der 8. Stufe, Anschlusswege danach.
Themenwochen. Wir planen längere Projektphasen zu einer gemeinsamen Frage. Externe Partner nennen wir erst, wenn ihre Mitwirkung bestätigt ist.
Expos mit Stationen. Kinder zeigen vor Publikum, was sie gebaut haben, und halten den Fragen stand. Anzahl und Termine veröffentlichen wir nach der gemeinsamen Jahresplanung.
Der Jahresrhythmus

Ein Tag ist nur der kleinste Kreis.

Woche, Projektzyklus und Jahr folgen demselben einfachen Muster: arbeiten, zeigen, besprechen.

Planungsstand: Diese Struktur ist unser Arbeitsmodell. Wir prüfen sie mit dem Team und passen sie an die tatsächlichen Bedürfnisse der Kinder und die personellen Möglichkeiten an. Änderungen bleiben vorbehalten.

Die Woche

  • Montag: Mentoring- und Planungstag: Wochenausblick im Morgenkreis, ein Einzelgespräch für jedes Kind, parallel AHA-Zeit, Projektarbeit und Forschungsrunde.
  • Dienstag: Kerntag mit Sport: gemeinsame Sporteinheit in zwei Altersgruppen von 10:50 bis 13:00.
  • Mittwoch: Kerntag mit Club-Zeit: ein Format für die Burschen und eines für die Mädchen, im 14-Tage-Wechsel von 10:50 bis 13:00.
  • Donnerstag: Kerntag mit Projektzeit für alle: Projekte, Expo-Produktion und gezielte Lerninterventionen.
  • Freitag: Praxistag: Die Schule geht in die Welt oder die Welt kommt in die Schule: Wald, Betrieb, Museum, Experiment, Kochen, Experten; Praktika ab der Sekundaria.

Der Monat

  • Mindestens einmal im Monat führt der Praxistag in Wald oder Natur.
  • Monatlicher Infoabend für neue Familien.
  • Kritik-Sprechstunde mit Antwort innerhalb von 7 Tagen.
  • Mini-Showcase: 30 Minuten, Kinder zeigen Zwischenstände, auch „gescheitert und gelernt".
  • Eltern-Mastermind: Austausch, Ressourcen, echte Gemeinschaft.

Der Projektzyklus

  • Woche 1-2: Projektfindung im Einzelgespräch; jedes Projekt bekommt einen echten Adressaten und die gemeinsame Freigabe des Teams.
  • Woche 3-9: arbeiten, üben, Lücken schließen, jede Woche im 1:1 nachsteuern.
  • Woche 10-11: Werk verdichten, Erklären üben, Fragen aushalten.
  • Abschluss: Expo oder andere Präsentationsform, danach Team-Review.

Das Jahr

  • Vor Schulbeginn: Elternabende und Infoabend im August.
  • 14. September: Schulstart mit Willkommensfest in den neu umgebauten Räumen.
  • Im Schuljahr: geplante Expos und Elternabende; Kunstwochen vor Weihnachten und vor Ostern.
  • Vor den Semesterferien: geplante Entwicklungsgespräche.
  • Zum Schuljahresende: Präsentation, Sommerfest, staatlich anerkanntes Zeugnis und Jahresbericht.
  • Gegenseitige Berichte: Wenn wir über Kinder schreiben, schreiben Kinder auch an uns. Eltern können separat Rückmeldung geben.
Der Praxistag am Freitag: draußen in der Wirklichkeit.
Seit drei Jahren

Eine Schule in Transformation.

Die neue Struktur beginnt nicht bei null. Sie baut auf drei Schuljahren Kreativwerkstatt auf:

  • Gemischte Altersgruppen. Die Kleinen lernen von den Großen, die Großen erklären und festigen.
  • Alltagskompetenz. Kochen, Werkzeug, Verantwortung für den eigenen Raum.
  • Werken und Kultur. Hände arbeiten lassen, Klassikern begegnen.
  • Natur und Körper. Der wöchentliche Tag draußen war immer schon fix.
  • Recht und Vertrauen. Öffentlichkeitsrecht auf Dauer, Räume, Familien, Behördenbeziehung und Erfahrung im Schulalltag.

Die Schule ist auf dem Weg zur Umbenennung in Freie Schule Salzburg. Bis dieser behördliche Prozess abgeschlossen ist, heißt sie wie bisher Kreativwerkstatt Salzburg. Paideia gestaltet den Alltag: Bezugspersonen, AHA-Zeit, Projekte, Stufen, Expos.

Die Räume

Jeder Raum hat eine Aufgabe. Und der Standort kann mehr.

Freie Schule Salzburg bleibt der Ort. Paideia gibt dem Alltag Sprache und Struktur: Bildung des ganzen Menschen. Die Agorá, das Forum, das Skriptorium, die Phantasia und das Laboratorium sind unsere Kernräume. Hier kommen die Kinder täglich an, arbeiten, lesen, bauen, präsentieren und machen Pause. Die Bilder in diesem Abschnitt sind Zielbilder auf Basis unserer Räume. Sie zeigen, in welche Richtung wir einrichten. Den aktuellen Stand sehen Sie am Schnuppertag.

Zielbild Agorá
Agorá · Begegnung, Austausch, Essen, Ankommen
Zielbild Forum
Forum · der große Raum: Debatte, Präsentation, Events
Zielbild Skriptorium
Skriptorium · Stille, Lesen, Schreiben, Deep Work
Zielbild Phantasia
Phantasia · Kreativität, Spiel, Basteln, Vorstellungskraft
Zielbild Laboratorium
Laboratorium · Forschen, Experimentieren, Bauen, Zukunft
Zielbild Gang mit Heldengalerie
Die Heldengalerie im Gang · und ja, sogar der Waschraum hat einen Namen: Loutron

Kernräume plus Spezialräume

Der Rundgang zeigt die Kernschule. Die Infrastruktur ist größer.

Das erste Obergeschoss ist unsere Kernschule: der Ort, an dem der Alltag seinen Rhythmus hat. Dazu kommen Sanitärräume, Hausinfrastruktur und Räume im Haus und in der Umgebung, die wir nach Bedarf dazunehmen: für Kochen, Kunst, Bewegung, Theater, Präsentationen und größere Projekte.

Was wir dazuholen können

  • Aula. Für Theaterstücke, Präsentationen, Feiern und größere gemeinsame Momente.
  • Großes Kochstudio. Für Kochprojekte mit richtiger Arbeitsfläche und Ausstattung.
  • Esszimmer und Nebenräume. Wenn eine Gruppe mehr Ruhe, Struktur oder Platz braucht.
  • Bewegungs- und Sporträume. Mit Equipment, wenn Körper, Spiel und Training im Mittelpunkt stehen.
  • Zwei Kunsträume. Ein großer und ein kleiner Raum; Brennöfen sind im Haus nach Absprache nutzbar.

Was die Lage möglich macht

  • Sehr gut erreichbar. Bus, S-Bahn und Parkhaus liegen in Gehweite.
  • Stadtnah. Kultur, Ausstellungen, Theater, Altstadt und Stadtwege sind ohne lange Fahrt erreichbar.
  • Wasser und Bewegung. Das Paracelsus Bad liegt so nah, dass es fast wie unser eigenes Hallenbad mit Vollservice ist. Salzach, Fitnesspark, Turnhalle und Eislaufen im Winter sind ebenfalls nah genug für Ausflüge.
  • Essen rundherum. Das Sempre liegt direkt nebenan, die Trumerei ist unten im Haus, Einkaufsmöglichkeiten liegen ebenfalls in der Nähe. Praktisch für Kochprojekte, Mittagspausen oder wenn eine Jause fehlt.
  • Hausinfrastruktur. Hausbetreuung, Sanitärräume und die Infrastruktur der VHS gehören zum Standort dazu.
  • Kurze Wege. Die Kinder laufen nicht quer durch die Stadt, wenn wir zwischen Schule, Zusatzraum und Umgebung wechseln.

Das 3D-Modell folgt dem vermessenen Grundriss unserer Kernräumlichkeiten im Obergeschoss. Aula, Kochstudio, Kunst- und Bewegungsräume liegen außerhalb dieses Modells und kommen je nach Projekt und Gruppe dazu.

Das Team

Die Menschen dahinter.

Karin Mitterbauer
Karin Mitterbauerhat die Kreativwerkstatt gegründet, ist Schulleiterin und Präsidentin des Trägervereins. Sie hält Kontinuität, Erfahrung und Behördenbeziehung.
Momo Feichtinger
Momo Feichtingerträgt Konzept und Zahlen und leitet die Infoabende. Was ihn antreibt, steht auf zukunftbilden.eu.
Oliwia Garlicka
Oliwia Garlickaführt den Alltag der Schule: Begrüßung, Beziehung, Betrieb. Bei ihr landen Kinder und Eltern zuerst. Sie ist auch Fotografin und gestaltet Räume, Bilder und Atmosphäre mit.
Tanja Nagaikin
Tanja NagaikinLernbegleiterin/Mentorin, derzeit in Karenz

Das Mentorenteam lernen Sie am Infoabend und am Schnuppertag persönlich kennen. Wir arbeiten bewusst in kleinen Bezugsgruppen; die konkrete Gruppengröße erklären wir am Infoabend in Ruhe.

Dazu kommt ein kleines Kreativnetzwerk: Fotografie, Styling und Blick für Auftreten. Wenn Kinder und Eltern das möchten, können hier an der Schule professionelle Fotoshootings entstehen.

Sichtbar

Andere haben schon hingeschaut.

Artikel in den Salzburger Nachrichten, 2022
Salzburger Nachrichten · 2022
Artikel in den Salzburger Nachrichten, April 2023
Salzburger Nachrichten · April 2023
Artikel in den Salzburger Nachrichten, September 2023
Salzburger Nachrichten · September 2023
Artikel in den Salzburger Nachrichten, 2025
Salzburger Nachrichten · 2025
Artikel in den Stadtnachrichten, 2025
Stadt Nachrichten · 2025
Beitrag der Radiofabrik, 2025
Radiofabrik · 2025
Artikel Seekirchen, 2023
Seekirchen · 2023
Lokalzeitung Titelblatt, 2023
Titelblatt · 2023

Das Werkblatt

Unser Magazin, von den Kindern gefüllt: Projekte, Texte, Zeichnungen, Interviews und Einblicke in den Schulalltag. Bisher als KreativWerkBlatt erschienen, ab Herbst viermal im Jahr zur Expo. Lesen Sie selbst.

Ausgabe 4Reader bereit
PDF
Magazin wird geladen.
Unterstützen

Bauen Sie mit.

Die Schule trägt sich über Schulgeld, Spenden, Bundesförderung und viel Unterstützung. Der Trägerverein ist gemeinnützig und spendenbegünstigt: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Spenden

Jeder Betrag fließt in Räume, Material und den Schulaufbau.

Zur GoFundMe-Kampagne →

Oder direkt:
Verein Kreativwerkstatt
Raiffeisenbank Salzburg
AT48 3500 0000 4216 4087

Spendenbegünstigt (BI 32441), absetzbar.

Weitersagen

Die wirksamste Unterstützung: eine Familie, zu der diese Schule passt. Schicken Sie ihr das Klartext-Blatt oder bringen Sie sie zum Infoabend mit.

Unterlagen holen

Zeit und Können

Werkbank, Garten, Expo-Aufbau, ein Praktikumsplatz für die Größeren in Ihrem Betrieb: Sagen Sie uns am Infoabend, was Sie einbringen wollen.

Zum Infoabend →

Unterstützt von

Café Habakuk unterstützt uns.

Unser Paideia Eis gibt es bei Habakuk in der Linzer Gasse, Salzburg.

Danke

Bisherige Partner und Wegbegleiter

Diese Partner und Wegbegleiter haben die Kreativwerkstatt und die Schule in früheren Jahren unterstützt.

Und über das Jahr?

Sichtbar statt behauptet.

Sie bekommen regelmäßig echte Einblicke in die Entwicklung Ihres Kindes.

Wöchentlich

Der Kurzblick

Sie sehen kurz, woran Ihr Kind gerade arbeitet.

Nach 8 Wochen

Das erste Standortgespräch

Portfolio und Lernstand, am Tisch, mit Ihnen.

Im Schuljahr

Die Expo

Ihr Kind zeigt seine Arbeiten vor Publikum. Anzahl und Termine folgen nach der Teamplanung.

Jährlich

Der volle Bericht

Ausführliche Entwicklungsbeschreibung statt Ziffernnoten.

Eine Schulgruppe mit Begleitperson in der Salzburger Altstadt.
Öffentlichkeitsrecht auf DauerStaatlich anerkannte ZeugnisseNach der 9. Stufe: weiterführende Schule, Lehre oder anderer Bildungsweg
Unsere Arbeitsweise

Was die Schule zusagt.

Daran wollen wir uns im Schulalltag messen lassen.

  • Feste Bezugsperson und kleine Bezugsgruppen
  • Wöchentliches Einzelgespräch mit jedem Kind
  • Individuelle Lernbegleitung mit Portfolio und Lernstands-Landkarte
  • Regelmäßiger Kurzblick an die Eltern, nach 8 Wochen das erste Standortgespräch
  • Geplante Expos, jährlich Entwicklungsbericht und staatlich anerkanntes Zeugnis
  • Feste Beschwerde-Adresse mit 7 Tagen Antwortfrist und buchbaren Einzelgesprächen
Eine Schulgruppe geht gemeinsam durch die Stadt.
Kosten und unser Wort

Was es kostet.

Arbeitsstand für 2026/27 laut Kostenblatt und Korrektur vom Mai 2026. Für die Aufnahme gilt die finale Vereinbarung.

Monatsbeitrag600 €, 12-mal im Jahr
Geschwister2. Kind −30 % · 3. Kind −70 % auf das monatliche Schulgeld
Mitgliedsbeitrag5 € pro Monat und Erziehungsberechtigtem, 12-mal im Jahr
Einschreibungeinmalig 600 € · Einschreibgebühr und Materialbeitrag
Kautioneinmalig 1.200 €

Stand 18. Mai 2026

Die Kaution beträgt laut Korrektur 1.200 €.

Eine bereinigte finale Vertragsfassung steht noch aus. Deshalb nennen wir hier den belegten Arbeitsstand und keine darüber hinausgehenden Bedingungen.

Der Weg zu uns

In Ruhe kennenlernen, in beide Richtungen.

  1. Anfrage oder Infoabend

    60 Minuten Input mit offenem Ende. Der nächste Infoabend ist am Dienstag, 25. August 2026, um 19:00 Uhr online. Der Link kommt nach der Anmeldung per E-Mail.

  2. Das kurze Gespräch

    Wir klären Erwartungen, den möglichen Start und ob ein Schnuppertag der richtige nächste Schritt ist.

  3. Der Schnuppertag

    Ihr Kind besucht die Schule im laufenden Betrieb. Nach der Anfrage erhalten Sie zwei Terminvorschläge.

  4. Aufnahmegespräch und Entscheidung

    Familie und Schule besprechen die Erfahrung, die konkrete Kapazität und die formalen nächsten Schritte.

Aufnahme und Schnuppertag →Anfahrt öffnen

?Fragen & Antworten

Die elf Fragen, die jeder stellt.

Lernt mein Kind genug, ohne Noten und Frontalunterricht?

Sie sehen den Lernstand konkret: Lernstands-Landkarte, Portfolio, Kurzblick und das 8-Wochen-Gespräch zeigen, woran Ihr Kind arbeitet und was als Nächstes dran ist. Die Zeugnisse sind staatlich anerkannt.

Was ist, wenn mein Kind vor allem spielen will?

Dann schauen wir genau hin: braucht es Pause, Beziehung, ein kleineres Ziel oder mehr Führung? Die AHA-Zeit bleibt täglich für alle; der Spielraum wächst mit Reife.

Was heißt Öffentlichkeitsrecht konkret?

Der Schule wurde seit dem Schuljahr 2025/2026 das Öffentlichkeitsrecht auf die Dauer der Erfüllung der gesetzlichen Bedingungen verliehen. Wir führen neun Schulstufen; damit kann bei uns die gesamte Dauer der Schulpflicht erfüllt werden. Das ist jedoch kein Schulabschluss. Wer einen Schulabschluss einer gesetzlich geregelten Schulart erwerben möchte, also Pflichtschul- oder Mittelschulabschluss, muss eine entsprechende Externistenprüfung ablegen. Eine Lehre oder weiterführende Schule kann nach den schulgesetzlichen Bestimmungen aber auch nach dem Besuch der Freien Schule Salzburg ohne diese Externistenprüfungen begonnen werden. Wir arbeiten daran, dass Jugendliche nach der 9. Schulstufe bei uns auch eine Matura-Vorbereitung anschließen können. Das ist ein Aufbauziel, kein derzeitiger Abschluss der Schule.

600 Euro sind viel Geld.

Ja. Der belegte Arbeitsstand für 2026/27 nennt 12 Monatsbeiträge zu 600 €, dazu Mitgliedsbeitrag, Einschreib- und Materialbeitrag sowie Kaution. Alle Beträge und der Hinweis zur noch offenen Vertragsfassung stehen auf der Kostenseite.

Was, wenn es nicht passt?

Darum stehen Gespräch und Schnuppertag vor der Aufnahmeentscheidung. Danach besprechen Familie und Schule die Erfahrung und die nächsten Schritte.

Wie viel muss ich zuhause machen?

15 bis 30 Minuten Rahmen geben, nichts erklären. Wenn regelmäßig zuhause erklärt werden muss, wollen wir das wissen und gemeinsam den nächsten Schritt klären.

Gibt es Hausaufgaben?

Nein. Ihr Kind bekommt nichts auf, aber es nimmt sich etwas vor: Das tägliche Commitment ist die freiwillige, selbst gewählte Verlängerung nach Hause („Ich lese heute Abend zehn Minuten"). Dazu kann Ihr Kind zuhause freiwillig mit Heureka weiterlernen, im eigenen Tempo; verpflichtend ist das nicht.

Wie halten Sie Disziplin ohne Strafen?

Konsequenzen ja, Beschämung nie. Es gibt klare Wege für Störung, Streit und Verweigerung; wir zeigen sie gern im Detail. Und die Stufenmechanik macht Verlässlichkeit attraktiver als jede Strafe.

Was ist mit KI und Bildschirmen?

Werkzeuge kommen erst mit Reife: keine KI für die Jüngsten, begleitet und protokolliert ab mittlerer Reife. Geräte parken tagsüber. Ehrlichkeit über Werkzeugnutzung ist oberstes Reifekriterium.

Wie viele Kinder, wie viele Erwachsene?

Die aktuellen Zahlen nennen wir am Infoabend einschließlich der Aufbauphase. Wir arbeiten mit festen Bezugspersonen und kleinen Bezugsgruppen; die konkrete Gruppengröße erklären wir dort.

Kann ich einer Schule im Aufbau vertrauen?

Sie können öffentliche Angaben, Kosten, Schulalltag und Aufnahmeweg vor einer Entscheidung prüfen. Im Gespräch und am Schnuppertag erleben Sie die Schule direkt. Offene Kapazitäts- und Vertragsfragen benennen wir als solche.

Porträt eines Kindes während eines Ausflugs.

In Ruhe kennenlernen

Erst kennenlernen.
Dann entscheiden.

Sie können zuerst am bestätigten Infoabend teilnehmen oder direkt einen Schnuppertag anfragen. Eine pauschale Platzzusage gibt es nicht; entscheidend sind die aktuelle Gruppe, die Kapazität und das Kennenlernen.

Erstes Jahr der neuen Struktur. Diese Seite wächst mit der Schule; was Sie hier lesen, ist Plan und Versprechen, und Sie können beides Schritt für Schritt kennenlernen.